Topographie
des Terrors, Berlin
Ausstellungs- und Dokumentationszentrum
Internationaler, 2-stufiger, anonymer, architektonischer und freiraumplanerischer
Realisierungswettbewerb
Das Motiv für die Gestaltung des Areals der Topographie des Terrors entspringt
der Luftbildarchäologie. Störungen des Bodenprofils, beispielsweise
durch Fundamentreste, zeichnen sich durch ein vermindertes Pflanzenwachstum
gut lesbar ab. Hieran anlehnend werden die geschliffene Gebäude der Terrorzentrale
durch verschiedenfarbige Schotter nachgezeichnet. Statt einer expressiven Präsentation
einzelner Schaustücke wird so das Gelände als Ganzes wahrgenommen,
vorh. Einzelobjekte werden nachvollziehbar eingebettet. Die Errichtung des Ausstellungs-
und Dokumentations- zentrum wird in der Wilhelmstraße 105 vorgeschlagen.
Dieser Ort war nie Teil der NS-Terrorzentrale und ermöglicht somit eine
Wahrnehmung des gesamten Geländes von unbelastetem Boden aus. Das Gelände
wird somit erstes Exponat der Ausstellung.

WETTBEWERBE
Bramfelder Markt,
HH
Hafencity Dalmankai,
HH
Künstlergarten, Winsen
Poppenbüttler
Berg, HH
Schulauer Hafen, Wedel
Steilshoop, HH
Südl. Harburger
Ring, HH
Vogelhüttendeich,
HH
Topographie desTerrors, BerlinWohnbauliche
Entwicklung
Tornesch
Ottensen, Hamburg
Auslober
Bundesrepublik Deutschland vertreten durch: Bundesministerium für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung, dieses vertreten durch: Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung Platzierung 1. Phase, Sonderrundgang ARGE Thomas
Völlmar, Architekt / Verena Kochsmeier, Architektin Jahr 2005